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    Ein letztes Mal in diesem Jahr...


     

     ...melde ich mich hier zu Wort.

    Da sitz ich nun und so auf die Schnelle find ich
    fast keine passenden Worte!

    Ich fang mal mit den Tatsachen an:

    Heute werde ich noch einen recht stressigen Tag haben, denn gleich, wenn ich hier fertig bin, werde ich anfangen zu packen.

    Wir fahren 14 Tage  weg. Das erste Mal Weihnachten und Silvester nicht zu Hause! Jedes Jahr hab ich eigentlich gemeckert: Immer dieses Weihnachten, der Stress mit allem, und überhaupt!
    Und nun, da es dieses Jahr so ganz anders ist, fehlt es mir jetzt schon richtig! Kein Christbaum! Es sind doch schon sehr schöne Erinnerungen daran, wie wir mit den Kindern den Baum geschückt haben, die letzten Jahre! Ich hab mir das erst im Sommer auf Video angesehen, als die beiden noch etwas kleiner waren, wie teilweise tollpatschig sie waren und was für niedliche Kommentare dabei entstanden sind!

    Na,ja! Sicher wird es dieses Jahr auch wieder sehr schön,
    vorallem sehr, sehr ruhig.

    Da ich also ab heute Abend, in diesem Jahr, hier nicht mehr anwesend sein werde, möchte ich schon jetzt etwas loswerden:

    Ich bin so dankbar, für die vielen neuen Freunde, die ich hier gefunden habe!  Ja, Ihr seid gemeint! Ich möchte hier jetzt nicht jeden persönlich mit Namen  ansprechen
    (hinterher vergess ich noch jemanden! *gg*), aber ich denke die richtigen fühlen sich angesprochen!

    Ich wünsche Euch allen, ein wirklich schönes, besinnliches Weihnachtsfest! Mit viel Freude im Herzen und Zuversicht! 

    Einen guten Start ins Jahr 2008 , macht was draus, strengt Euch an, es lohnt sich immer wieder auf's Neue!

    Ich hoffe wir "lesen" uns, alle froh und munter,
    wieder ab 6.Januar 2008!
    Passt auf Euch auf, denn die vielen Schutzengel wollen wir ja nicht überstrapazieren! *g*

    Bis dann,

    liebe Grüße,

    Eure Andrea














































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    Wem gar nichts mehr einfällt... kauft einen sprechenden Flaschenöffner bei Tchibo!

    Die Geschenkboutique -
    das Interview

    Kunde: Hallo!!!

    Bölkendorf: Was?

    Kunde: Dieser Füller, der schreibt ja gar nicht richtig.

    Bölkendorf: Nein, nein, das sind Taschenlampen.

    Reporter: Die Geschenkboutique Killefit ist für viele Verzweifelte DIE letzte Anlaufstelle, um quasi noch in letzter Minute die Blamage zu verhindern zum Geburtstag, zum Jubiläum oder zu Weihnachten, ohne originelles Präsent dazustehen. Und das muß wirklich nicht sein, angesichts voller Regale, in denen es von lustigen wie nützlichen Aufmerksamkeiten nur so wimmelt. Besonder apart hier zum Beispiel, ein Feuerlöscher als Badethermometer oder auch eine Zapfsäule, die als Sparschwein dient...

    Bölkendorf: Nein, die Schweine sind alles Aschenbecher.

    Reporter: Ja und da hörten Sie auch schon die Stimme von Geschäftsführer Dieter Bölkendorf, der uns jetzt einmal durch sein Sortiment an Geschenkartikeln führen wird. Herr Bölkendorf, Schnapsflaschen als Feuerzeuge, Anspitzer als Klorollen oder aber Füllfederhalter in Form von Blecheimern, was sind denn die Verkaufsrenner bei Ihnen?

    Bölkendorf: Also im Moment ganz klar die Steingutkatzen als Schirmständer und natürlich immer die Cocktailstäbe in Form eines Briefkastens.

    Reporter: Nun sehe ich aber auch Briefkästen als Anspitzer?

    Bölkendorf: Nein, das sind überwiegend Spardosen.

    Reporter: ...die es auch in Gestalt von Zapfsaulen gibt?

    Bölkendorf: ...oder eben als Feuerzeuge in Form von Briefbeschwerern.

    Reporter: Ja, aber stellen sich nicht gerade die Briefbeschwerer, wenn man sie benutzen will, als Feuerlöscher heraus?

    Bölkendorf: Nein. Was Sie meinen sind die Feuerzeuge als Anspitzer oder als Klorolle. Die Briefbeschwerer sind die Porzellanaffen und die Schirmständer.

    Reporter: Aber im Vorgespräch sagten Sie mir doch, die Porzellanaffen seien Aschenbecher?

    Bölkendorf: Was ich gesacht habe war, daß alle Schweine Aschenbecher sind. Aber das heißt noch lange nicht, daß alle Aschenbecher Schweine sind. Das können auch die Kloschüsseln sein, wenn das nicht Anspitzer sind, also jetzt in Form von Feuerlöschern.

    Reporter: ... oder eben Blumenvasen?

    Bölkendorf: Nein. Blumenvasen haben wir nur als Schnapsflaschen oder Briefkästen.

    Reporter: Herr Bölkendorf, kann man denn generell sagen, daß es keine Schnapsflaschen als Spardosen oder Aschenbecher gibt?

    Bölkendorf: Was Sie meinen sind Notizzettelblocks in Form von Porzellanaffen. Die Anspitzer sind Feuerlöscher.

    Reporter: Jetzt weichen Sie aber aus. Vorhin waren die Zapfsäulen noch Anspitzer.

    Bölkendorf: Genau, aber eben in Form von Briefkästen als Klorolle. Die sind nur als Briefbeschwerer Anspitzer.

    Reporter: Äh die Klorollen?

    Bölkendorf: Nein die Briefkästen, ähw die Feuerlöscher. Mein Gott jetzt bringen Sie mich schon ganz durcheinander hier.

    Reporter: Ja dann lassen wir das mal so stehen. Herr Bölkendorf, wohin geht denn nun der neuste Trend?

    Bölkendorf: Äh also die Wünsche unserer Kundschaft werden immer ausgefallener, nich. Immer extremer. Der letzte Schrei, damit kommen wir jetzt im Weihnachtsgeschäft ganz groß raus, is eine Lampe in Form einer Lampe. Und jetzt kommen Sie.

    Reporter: Oh ha. Ausgefallene Geschenke in letzter Minute. Hier in der Geschenkboutique Killefit gibt's für jeden etwas und damit zurück ins Funkhaus.

    Entführung...


    Klein Fritzchen geht vor dem Heiligen Abend in die Kirche
    und macht sich an der dort aufgestellten Weihnachtskrippe zu schaffen.
    Der Pfarrer beobachtet ihn umbemerkt dabei, sagt aber nichts.
    Nachdem Fritzchen wieder gegangen ist,
    schaut sich der Pfarrer die Krippe an und stellt fest,
    daß Fritzchen den Josef mitgenommen hat.
    Am nächsten Tag erscheint Fritzchen wieder in der Kirche.
    Er geht wieder zur Krippe und nimmt etwas weg.
    Der Pfarrer beobachtet ihn, sagt aber wieder nichts.
    Nachdem Fritzchen wieder gegangen ist,
    schaut sich der Pfarrer die Krippe an und stellt fest,
    daß Fritzchen die Heilige Mutter Maria mitgenommen hat.
    Jetzt wird´s dem Pfarrer aber zu bunt und er beschließt,
    Fritzchen am nächsten Tag auf frischer Tat zu ertappen.
    Am nächsten Tag kommt Fritzchen wieder, geht zur Krippe,
    nimmt allerdings nichts weg sondern legt einen Brief in die Krippe.
    Der Pfarrer beobachtet dies wieder und wartet erst einmal ab.
    Fritzchen geht wieder.
    Der Pfarrer geht zur Krippe, nimmt den Brief und öffnet ihn.
    Darin steht geschrieben:
    Liebes Christkind!
    Wenn Du mir dieses Jahr wieder kein Mountainbike zu Weihnachten schenkst,
    siehst Du Deine Eltern nie wieder!


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    Weil's so schön ist...*g*

       


    Noch sieben Tage...



    Weihnachtsglocken sanft erklingen,

    Licht erhellt die Dunkelheit.
    Engel frohe Botschaft bringen,
    Welch eine gnadenreiche Zeit!

    Du Menschenkind halt' einmal inne,
    Schöpfe Luft im Alltagstrott,
    Werde ruhig und beginne
    Zu hören auf ein leises Wort:

    Gib die Weihnachtsfreude weiter,
    An die, die noch im Dunkeln steh'n,
    Sei den Schwachen ein Begleiter,
    So wirst du Gottes Wunder seh'n!

    von Hugo Pohl

    Ich hoffe Ihr hattet alle einen schönen Sonntag!
    Nun ist es nur noch eine Woche bis zum Fest
    und 14 Tage bis zum Neuen Jahr!
    Eben noch, so kommt's mir vor, hat 2007 begonnen
    schon ist es wieder vorbei!

    Ich wünsche Euch eine ruhige letzte (Arbeits?-)Woche,
    lasst Euch nicht irre machen,
    genießen wir doch einfach die Vorfreude!

    Bis dann,
    Andrea



    Ich hab mir ein Weihnachtsgeschenk gemacht!

    Lange, lange, lange hab ich nun mit mir gerungen:
    Eine digitale Spiegelreflex oder doch lieber eine einfache Kamera?
    Seit ca. 4 Jahren hab ich nur noch mit so kleinen Kameras fotografiert, aber es fehlte mir doch immer etwas.
    Keine Frage: Die neuen kleinen "Dinger" sind doch sehr praktisch, passen sogar in die Hosentasche!

    Seit Mittwoch schlepp ich nun wieder ein gutes Pfund EOS 400 D mit mir herum!
    Juhu!
    Mein Nacken wird sich wieder dran gewöhnen müssen,
    aber es macht soooo viel Spaß!
    Endlich kann ich wieder vieles umsetzen, was eben mit den Minis nicht geht!
    Man wird mich also öfters wieder mit Stativ und Fototasche durch die Gegend schleichen sehen.
    Gestern hab ich schon mal aus Langeweile im Wohnzimmer herum fotografiert *g*
    Sowas kommt dabei im RAW Format raus:


    Eine Adventsgeschichte in Bayrisch



    I woass net, ob dö G'schicht ihr kennt,
    sie hat sich ab'gspielt im Advent.
    I les euch vor, weils mir fallt ei,
    d'Leut sog'n, dös soll wahr g'wen sein.


    Da is a alts Muatterl gwesen,
    alloa in ihra Stub'n drinn gsessn,
    und hat sich so Gedank'n g'macht
    was s'Christkind früher ihr hat bracht.
    Ja ja, hat's gsagt, dös war'n no Zeit'n
    da kunnt ma allerhand bestreit'n
    jetzt bin i arm und alt dazua
    und hab a kaum zum Essen gnua.


    Wia's so da sitzt und überlegt,
    hat sie sich einen Plan ausgheckt.
    S'Christkind beschenkt doch alle Leit,
    jedes Jahr zur Weihnachtszeit,
    wia war's, wenn i eam schreib'n tät,
    daß i a große Bitt no hätt.


    Vielleicht macht's mir no de Freid,
    grad heuer in der Weihnachtszeit.
    Sie holt sich Bleistift und Papier
    aus der Schublad schnell herfür.
    Setzt sich an den Tisch sodann
    und fangt wia folgt zu schreiben an:


    Liebes Christkind, schreibt's mit'm Stift
    auf das Papier als Überschrift.
    Du bist allmächtig und sehr stark,
    schick mir doch bitte 100 Mark!
    Erfüll die Bitte einer Armen,
    i wünsch an Mantel mir, an warmen.
    Wann i dös Geld hätt, war dös schee,
    kannt i zum Mantel kaufa geh.
    I brauch'n wirklich schon sehr bald,
    denn drauss'n ist es bitterkalt.
    Hochachtungsvoll hat sie zuletzt
    vor ihrem Namen druntergesetzt.


    Den Briefumschlag hat's ungeniert
    an das Christkind adressiert.
    Den Absender auf d'andere Seit,
    dös war von großer Wichtigkeit.
    Sie tuat den Brieaf in Umschlag nei
    und is zum Kast'n grennt a glei.
    Nachdem dös alles war gescheh'n,
    sah man sie froh nach Hause gehn.


    Der Postler von dem Postamt acht
    hat koane schlechten Augen g'macht.
    So momentan is baff er g'wen,
    wia er den Brieaf ans Christkind g'segn.
    Des is eam ja no nia passiert,
    a Brieaf an's Christkind adressiert.
    Er hat sehr lange nachgedacht
    und dann den Umschlag aufgemacht.
    Als er den Inhalt überblickt,
    den Brieaf er an's Finanzamt schickt.


    Der Beamte von dera Stell
    Öffnet den Brieaf sehr schnell.
    Nachdem dös Schreib'n er durchgeles'n
    war der Fall ihm klar gewes'n:


    Man muaß ihr helfn, des is g'wiß,
    schon deshalb, weil bald Weihnacht' is.
    Die Kollegen von sei'm Amt,
    haben mitg'macht allesamt.
    Er braucht da gar net lang zu frag'n
    jeder hat was beigetrag'n.
    Und wias am Schluß dann festgstellt ham,
    war'n 63 Mark beisamm.
    Den Betrag nun ganz genau
    überwies'n sie der alten Frau.


    Die Freud vom Muatterl war sehr groß
    darüber Tränen sie vergoß.
    Jetzt konnte sie den Mantel kaufn
    und braucht nicht mehr ohne lauf'n,
    und aus innerer Dankespflicht
    hats's no an Brieaf an's Christkind g'richt.
    Dös hat sie sich net nemma lass'n,
    sie schrieb daher folgendermaßn:

    Für die hundert Mark dank' i' dir,
    du hast da sehr geholf'n mir.
    Doch wenn i'wieder um Geld dich bitt,
    so schick mir's doch über's Finanzamt nit,
    mit dene is des fei a Gfrett,
    solche Lump'n trau i net,
    von dene 100 Mark, s'is net derlog'n,
    hams 37ge abgezogn.

     

    Weihnachtswünsche eines Kindes von Helmut Zöpfl




    Ich wünsche mir einen langen Tag ganz ohne alle Uhren
    und auch Erwachsene, die nicht stets auf Termine luren.
    Ich wünsch mir Papa mit viel Zeit

    für mich und meine Fragen
    und dass Erwachsne nicht so oft nur jammern oder klagen.
    Ich wünsch mir, dass man mich mal fragt, warum ich manchmal weine.
    Ich wünsch mir, dass man mir mal sagt:

    "Ich mag Dich, meine Kleine!"
    Ich wünsch mir, dass man nicht stets mahnt:

    "Nicht jetzt, denk doch an später!"
    Ich wünsch mir, dass ich ich sein darf

    und nicht ein "man" und "jeder".
    Ich wünsch mir Lehrer mit Humor und solche,

    die gern lachen.
    Dass ich nicht nur gescheit sein muss, mal träumen darf im Wachen.
    Frohe Gesichter um mich rum, die nicht im Alter rosten.
    Bekomm die Wünsche ich erfüllt?
    Wohl kaum, weil sie nichts kosten!




    Das ist ja wirklich mal zum Lachen!

    Bitte schön!
    Auch zum Selbermachen und an Freunde verschicken!
     
    Elfen Familie

    Es grüßt Euch
    Andrea!

    Der Dienstweihnachtsbaum - Dwbm

     

    Eine Dienstanweisung für Beamte
     

    Arbeitsorganisationsrichtlinien über die Handhabung und Verwendung von Nadelbäumen kleineren und mittleren Wuchses, die in Diensträumen Verwendung als Dienstweihnachtsbäume finden (ArbOrgRichtl. Dwbm, Fassung vom 01. Dezember 1980):
     

    §1 Dienstweihnachtsbäume
     

    Dienstweihnachtsbäume (Dwbm) sind Weihnachtsbäume natürlichen Ursprungs oder natürlichen Bäumen nachgebildete Weihnachtsbäume, die zur Weihnachtszeit in Diensträumen aufgestellt werden.
     

    §2 Aufstellen von Dwbm
     

    Dienstweihnachtsbäume dürfen nur von sachkundigem Personal nach Anweisung des unmittelbaren Vorgesetzten aufgestellt werden.

    Dieser hat darauf zu achten, dass:
     

    1.       der Dwbm mit seinem unteren, der Spitze entgegengesetzten Ende, in einen zur Aufnahme von Baumenden geeigneten Halter eingebracht und befestigt wird,

    2.       der Dwbm in der Haltevorrichtung derart verkeilt wird, dass er senkrecht steht (in schwierigen Fällen ist ein zweiter Beamter hinzuziehen, der die Senkrechtstellung überwacht, bzw. durch Zurufe wie mehr links, mehr rechts usw. korrigiert),

    3.       im Unfallbereich des Dwbm keine zerbrechlichen oder durch umfallende DwBm in ihrer Funktion zu beeinträchtigenden Anlagen vorhanden sind.
     

    §3 Behandlung der Beleuchtung
     

    Die Dwbm sind mit weihnachtlichem Behang nach Maßgabe des Betriebsleiters zu versehen. Weihnachtsbaumbeleuchtungen, deren Leuchtwirkung auf dem Verbrennen eines Brennstoffs mit Flammenwirkung beruht (sog. Kerzen), dürfen nur Verwendung finden, wenn die Bediensteten über die Gefahren von Feuerbrünsten hinreichend unterrichtet sind und während der Brennzeit der Beleuchtungskörper ein in der Feuerbekämpfung unterwiesener Beamter mit Feuerlöscher bereitsteht.
     

    §4 Aufführen von Krippenspielen und Absingen von Weihnachtsliedern
     

    In Dienststellen mit ausreichendem Personal können Krippenspiele unter Leitung eines erfahrenen Vorgesetzten zur Aufführung gelangen. Zur Besetzung sind folgende in der Personalplanung vorzusehende Personen notwendig:
     

    Maria: möglichst weibliche Beamtin oder ähnliche Person

    Josef: älterer Beamter mit Bart

    Kind: kleinwüchsiger Beamter oder Auszubildender

    Esel und Schafe: geeignete Beamte aus verschiedenen Laufbahnen

    Heilige Drei Könige: sehr religiöse Beamte
     

    Zum Absingen von Weihnachtsliedern stellen sich die Bediensteten unter Anleitung eines Vorgesetzten ganz zwanglos nach Dienstgraden geordnet um den Dwbm auf. Eventuell vorhandene Weihnachtsgeschenke können bei dieser Gelegenheit durch den Vorgesetzen in Gestalt eines Weihnachtsmannes an die Untergebenen verteilt werden.

    Wir bitten, vorgenannte Richtlinie in geeigneter Weise in den jeweiligen Zuständigkeitsbereichen bekannt zu geben.

    Die verfassungsmäßigen Rechte des Bundesrates sind gewahrt.


    Im Auftrag

    Müller-Lüdenscheidt

    Weihnachtsgedicht von Helmut Zöpfl



    Jetzt geht's also wieder auf Weihnachten zua,
    Und auf Weihnachten gibt's z'dro denka grad gnua:
    Wenn i an Weihnachtn denk,
    dann denk i ans Geschenk
    für Frau und Verwandte
    und für guate Bekannte,
    ans Stadtrumlaufa
    ans Christbaumkaufa
    ans Platzlbacha.
    Ans Kartnschreibn,
    ja nix schuldig bleibn,
    an Rekalmeglanz,
    an'd Festagsgans,
    drei freie Tag,
    voll Entsetzen an d'Waag,
    wenn mei Gwicht nimmer stimmt,
    wia ma ab wieder nimmt.
    Und, mein Gott, für d'Maria, von de Nachbarn as Kind
    muaß i schaugn, ob i no a Kloanigkeit find,
    Maria? - Kind? - Gott? - da is ma grad so,
    als waar da an Weihnachtn was anders no dro!

     

    A Weihnachtsg´schenk





    A Weihnachtsg´schenk brauchast,

    was kaufst denn bloß ei´?
    I wissat fei scho´was,
     ganz billig daat´s sei!
     
    Des konnst aa ned kaufa
    und rennst no so weit,
    dafür macht´s an jed´n
    a b´sondere Freid!

    Für´n Vatern a Dankschön
    waar gar ned verkehrt,
    dafür, daß er fleißig d´ Familie ernährt!

     A Lob dann für d´Muatter,
    weil´s ganz ohne Geld
    bloß schuft, daß eich guad geht
    und neahmand was fehlt!

    Für d´Kinder,
    wenn´s geh´daat,
    a weng mehra Zeit,
    a bißerl Verständnis
     für ältere Leit!

    Für andere öfters
    a freindliche `Red,
     an Gruaß und a Lächeln,
    so schwaar waar des ned!

    Des oiß kost koan Pfennig,
    a Freid macht´s bestimmt;
    drum schenk´s ned bloß dann her,
    wenn´s Christkindl kimmt!

    Autorin: Brigitte Hausbeck

    Heute auf dem Weihnachtsmarkt...

    "Adventskalender-Schloß" und das arme Hündchen!

    Die Weihnachtsmaus

    Die Weihnachtsmaus ist sonderbar
    (sogar für die Gelehrten),
    denn einmal nur im ganzen Jahr
    entdeckt man ihre Fährten.

    Mit Fallen oder Rattengift
    kann man die Maus nicht fangen.
    Sie ist, was diesen Punkt betrifft,
    noch nie ins Garn gegangen.

    Das ganze Jahr macht diese Maus
    den Menschen keine Plage.
    Doch plötzlich aus dem Loch heraus
    kriecht sie am Weihnachtstage.

    Zum Beispiel war vom Festgebäck,
    das Mutter gut verborgen,
    mit einem Mal das Beste weg
     am ersten Weihnachtsmorgen.

    Da sagte jeder rundheraus:
    "Ich hab es nicht genommen!
    Es war bestimmt die Weihnachtsmaus,
    die über Nacht gekommen."

    Ein andres Mal verschwand sogar
    das Marzipan von Peter,
    was seltsam und erstaunlich war,
    denn niemand fand es später.

    Der Christian rief rundheraus:
    "Ich hab es nicht genommen!
    Es war bestimmt die Weihnachtsmaus,
    die über Nacht gekommen."

    Ein drittes Mal verschwand vom Baum,
    an dem die Kugeln hingen,
    ein Weihnachtsmann aus Eierschaum
    nebst andern leckren Dingen.

    Die Nelly sagte rundheraus:
    "Ich habe nichts genommen!
    Es war bestimmt die Weihnachtsmaus,
    die über Nacht gekommen."

    Und Ernst und Hans und der Papa,
    die riefen: "Welche Plage!
    Die böse Maus ist wieder da,
    und just am Feiertage!"

    Nur Mutter sprach kein Klagewort.
    Sie sagte unumwunden:
    "Sind erst die Süssigkeiten fort,
    ist auch die Maus verschwunden!"

    Und wirklich wahr:
    die Maus blieb weg, sobald der Baum geleert war,
    sobald das letzte Festgebäck
    gegessen und verzehrt war.

    Sagt jemand nun, bei ihm zu Haus -
    bei Fränzchen oder Lieschen -
    da gäb es keine Weihnachtsmaus,
    dann zweifle ich ein bisschen!

    Doch sag ich nichts, was jemand kränkt!
    Das könnte euch so passen!
    Was man von Weihnachtsmäusen denkt,
    bleibt jedem überlassen!
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    Eine lustige Weihnachtsgeschichte


    - 8. Dezember
    Es hat angefangen zu schneien. Der erste Schnee in diesem Jahr. Meine Frau und ich haben unsere Cocktails genommen, sind stundenlang am Fenster gesessen und haben zugesehen wie riesige, weisse Flocken vom Himmel herunterschweben. Es sah aus wie im Märchen. So romantisch - wir fühlten uns wie frisch verheiratet. Ich liebe Schnee. 9. Dezember
    Als wir wach wurden, hatte eine riesige, wunderschöne Decke aus weissem Schnee jeden Zentimeter der Landschaft zugedeckt. Was für ein phantastischer Anblick! Kann es einen schöneren Platz auf der Welt geben? Hierher zu ziehen war die beste Idee, die ich je in meinem Leben hatte. Habe zum ersten Mal seit Jahren wieder Schnee geschaufelt und fühlte mich wieder wie ein kleiner Junge. Habe die Einfahrt und den Bürgersteig freigeschaufelt. Heute Nachmittag kam der Schneepflug vorbei und hat den Bürgersteig und die Einfahrt wieder zugeschoben, also holte ich die Schaufel wieder raus. Was für ein tolles Leben!
    12. Dezember
    Die Sonne hat unseren ganzen schönen Schnee geschmolzen. Was für eine Enttäuschung. Mein Nachbar sagt, dass ich mir keine Sorgen machen soll, wir werden definitiv eine weisse Weihnacht haben. Kein Schnee zu Weihnachten wäre schrecklich! Bob sagt, dass wir bis zum Jahresende so
    viel Schnee haben werden, dass ich nie wieder Schnee sehen will. Ich glaube nicht, dass das möglich ist. Bob ist sehr nett - ich bin froh, dass er unser Nachbar ist.
    14. Dezember
    Schnee, wundervoller Schnee! 30 cm letzte Nacht. Die Temperatur ist auf -20 Grad gesunken. Die Kälte lässt alles glitzern. Der Wind nahm mir den Atem, aber ich habe mich beim Schaufeln aufgewärmt. Das ist das Leben! Der Schneepflug kam heute Nachmittag zurück und hat wieder alles
    zugeschoben. Mir war nicht klar, dass ich soviel würde schaufeln müssen, aber so komme ich wieder in Form. Wünschte ich würde nicht so Pusten und Schnaufen.
    15. Dezember
    60 cm Vorhersage. Habe meinen Kombi verscheuert und einen Jeep gekauft. Und Winterreifen für das Auto meiner Frau und zwei Extra-Schaufeln. Habe den Kühlschrank aufgefüllt. Meine Frau will einen Holzofen, falls der Strom ausfällt. Das ist lächerlich - schliesslich sind wir nicht in Alaska.
    16. Dezember
    Eissturm heute Morgen. Bin in der Einfahrt auf den Arsch gefallen, als ich Salz streuen wollte. Tut höllisch weh. Meine Frau hat eine Stunde gelacht. Das finde ich ziemlich grausam.
    17. Dezember
    Immer noch weit unter Null. Die Strassen sind zu vereist, um irgendwohin zu kommen. Der Strom war 5 Stunden weg. Musste mich in Decken wickeln, um nicht zu erfrieren. Kein Fernseher. Nichts zu tun als meine Frau anzustarren und zu versuchen, sie zu irritieren. Glaube, wir hätten einen Holzofen kaufen sollen, würde das aber nie zugeben. Ich hasse es, wenn sie recht hat! Ich hasse es, in meinen eigenen Wohnzimmer zu erfrieren!
    20. Dezember
    Der Strom ist wieder da, aber noch mal 40 cm von dem verdammten Zeug letzte Nacht! Noch mehr schaufeln. Hat den ganzen Tag gedauert. Der beschissene Schneepflug kam zweimal vorbei. Habe versucht eines der Nachbarskinder zum Schaufeln zu überreden. Aber die sagen, sie hätten keine Zeit, weil sie Hockey spielen müssen. Ich glaube, dass die lügen. Wollte eine Schneefräse im Baumarkt kaufen. Die hatten keine mehr.
    Kriegen erst im März wieder welche rein. Ich glaube, dass die lügen. Bob sagt, dass ich schaufeln muss oder die Stadt macht es und schickt mir die Rechnung. Ich glaube, dass er lügt.
    22. Dezember
    Bob hatte recht mit weisser Weihnacht, weil heute Nacht noch mal 30 cm von dem weissen Zeug gefallen ist und es ist so kalt, dass es bis August nicht schmelzen wird. Es hat 45 Minuten gedauert, bis ich fertig angezogen war zum Schaufeln und dann musste ich pinkeln. Als ich mich schliesslich ausgezogen, gepinkelt und wieder angezogen hatte, war ich zu müde zum Schaufeln. Habe versucht für den Rest des Winters Bob anzuheuern, der eine Schneefräse an seinem Lastwagen hat, aber er sagt, dass er zu viel zu tun hat. Ich glaube, dass der Idiot lügt.
    23. Dezember
    Nur 10 cm Schnee heute. Und es hat sich auf 0 Grad erwärmt. Meine Frau wollte, dass ich heute das Haus dekoriere. Ist die bekloppt? Ich habe keine Zeit - ich muss SCHAUFELN!!! Warum hat sie es mir nicht schon vor einem Monat gesagt? Sie sagt, sie hat, aber ich glaube, dass sie lügt.
    24. Dezember
    20 Zentimeter. Der Schnee ist vom Schneepflug so fest zusammengeschoben, dass ich die Schaufel abgebrochen habe. Dachte ich kriege einen Herzanfall. Falls ich jemals den Arsch kriege, der den Schneepflug fährt, ziehe ich ihn an seinen Eiern durch den Schnee. Ich weiss genau, dass er
    sich hinter der Ecke versteckt und wartet bis ich mit dem Schaufeln fertig bin. Und dann kommt er mit 150 km/h die Strasse runtergerast und wirft tonnenweise Schnee auf die Stelle, wo ich gerade war. Heute Nacht wollte meine Frau mit mir Weihnachtslieder singen und Geschenke auspacken,
    aber ich hatte keine Zeit. Musste nach dem Schneepflug Ausschau halten. 25. Dezember
    Frohe Weihnachten. 60 Zentimeter mehr von der !*?#@$. Eingeschneit. Der Gedanke an Schneeschaufeln lässt mein Blut kochen. Gott, ich hasse Schnee! Dann kam der Schneepflugfahrer vorbei und hat nach einer Spende gefragt. Ich hab ihm meine Schaufel über den Kopf gezogen. Meine Frau sagt, dass ich schlechte Manieren habe. Ich glaube, dass sie eine
    Idiotin ist. Wenn ich mir noch einmal Wolfgang Petry anhören muss, werde ich sie umbringen.
    26. Dezember
    Immer noch eingeschneit. Warum um alles in der Welt sind wir hierher gezogen? Es war alles IHRE Idee. Sie geht mir echt auf die Nerven.
    27. Dezember
    Die Temperatur ist auf -30 Grad gefallen und die Wasserrohre sind
    eingefroren.
    28. Dezember
    Es hat sich auf -5 Grad erwärmt. Immer noch eingeschneit. DIE ALTE MACHT MICH VERRÜCKT!!!
    29. Dezember
    Noch mal 30 Zentimeter. Bob sagt, dass ich das Dach freischaufeln muss, oder es wird einstürzen. Das ist das Dämlichste was ich je gehört habe. Für wie blöd hält der mich eigentlich?
    30. Dezember
    Das Dach ist eingestürzt. Der Schneepflugfahrer verklagt mich auf 50.000€ Schmerzensgeld. Meine Frau ist zu ihrer Mutter gefahren. 25 Zentimeter vorhergesagt.
    31. Dezember
    Habe den Rest vom Haus angezündet. Nie mehr Schaufeln!
    8. Januar
    Mir geht es gut. Ich mag die kleinen Pillen, die sie mir dauernd geben. Aber warum bin ich ans Bett gefesselt?

    Was sollen wir uns schenken?


    Was lege ich zum Weihnachtsfest
    wohl allen unter’m Baum?
    Dieser Gedanke setzt sich fest
    und folgt mir in den Traum.
    Für jeden eine Kleinigkeit,
    und Freude soll sie machen.
    Was soll es sein, wo find’ ich sie
    unter all’ den vielen Sachen.

    Ich geh’ durch die Straßen uns’rer Stadt -
    nach Ruhe strebt mein Sinn,
    weil ich vom Suchen müd’ und matt
    und völlig lustlos bin.
    Ich bin erschöpft, mein Kopf ist leer,
    ich kann an nichts mehr denken,
    sag’ einer mir, ich bitte sehr,
    WAS sollen wir uns schenken?

    Ich setze mich auf eine Bank
    im Kaufhaus irgendwo
    und seufze leise: Gott sei Dank,
    und bin von Herzen froh,
    daß meine Füße Ruhe haben -
    ich lehne mich zurück
    und alle Geschenke, alle Gaben
    entrücken Stück um Stück.

    „Darf ich“? höre ich da fragen,
    vor mir steht eine alte Frau.
    „Ja bitte“, höre ich mich sagen,
    und sehe ganz genau,
    daß ihre Heimat weit von hier,
    sie blickt mich freundlich an,
    traurig ist sie, so denk’ ich mir,
    da frag’ ich irgendwann:
    „Wohnen sie hier in dieser Stadt?“
    „Ja, kurze Zeit“ kommt es zurück
    Ob sie wohl Mann und Kinder hat,
    denk’ ich im Augenblick.

    Welch’ Schicksal sie ihr eigen nennt?
    Woher mag sie wohl kommen,
    hierher, wo wenige sie kennt,
    mein Herz ist arg beklommen.

    „Ich allein, mein Mann schon tot,
    Kinder weit, weit fort,
    geht mir nicht schlecht, hab’ keine Not,
    aber so fremd ist dieser Ort“
    Ihre Stimme war sehr leis’
    und schlecht das Deutsch ist klar,
    Sie vermisst die Heimat, ja, ich weiß,
    Tag für Tag und Jahr für Jahr.
    Das Sprechen fällt uns beiden schwer,
    wir wurden beide still -
    Menschen hasten hin und her -
    Sie hat mein Mitgefühl.
    Ein Lächeln huscht durch ihr Gesicht,
    dann steht sie auf, gibt mir die Hand,
    „Ein gutes Fest“ mehr sagt sie nicht,
    für mich war’s viel, denn ich verstand:

    Darum will ein Paket ich machen
    für uns alle Groß und Klein,
    hinein geb’ ich ganz viele Sachen,
    damit man kann zufrieden sein:
    Verständnis, Vertrauen und ganz viel Zeit,
    Rücksicht und ein offenes Ohr,
    Geborgenheit, Gemeinsamkeit,
    ein Lächeln öffnet Tür und Tor.

    Und wem sie fehlt, will ich sie schenken,
    ein bisschen Heimat, ich bin für euch da,
    und unter’m Tannenbaum sollen wir denken:
    Das sind Geschenke für’s ganze Jahr!

    Wir Großen brauchen doch nicht mehr,
    zu satt sind wir von all’ den Dingen,
    sie können kurze Zeit, nicht mehr
    uns echte Herzensfreude bringen!

    Die alte Frau aus fremdem Land
    kommt oft mir in den Sinn -
    im Gedanken reich’ ich ihr die Hand,
    bin dankbar, daß ich geborgen bin!