Profiel van AndreaTeresas HoursFoto'sWeblogLijstenMeer ![]() | Help |
Auf der Wiesn!2. Wiesn-Wochenende, die Italiener sind alle da, ich auch! Bei traumhaft schönem Wetter haben wir fast einen ganzen Tag auf dem Oktoberfest verbracht. Wir sind gemütlich mit dem Zug nach München gefahren. Mit dem Bayernticket ist das für eine Familie schon billiger als mit dem Auto. Noch vor dem 12 Uhr-Läuten haben wir einen Tisch im Löwenbräu-Biergarten ergattert! Erst mal ein frisches knuspriges Hendl verputzt! Danach einen gemütlichen Spaziergang über die Wiesn. Natürlich sind wir auch Karusell gefahren! Ich hab mal ein paar Bilder ins Fotoalbum gestellt! Es war im SommerIch habe gerade die Fotos auf meinem Handy gesichtet. Darunter eines, das ich Euch auf keinen Fall vorenthalten sollte! LEISE HUPEN! Die frischen Brezen vertragen keine Aufregung Es war einmal ein Baum...Der Mann fällt den Baum und schneidet alles kurz und klein. Die Frau darf sich um die Entsorgung kümmern *g* (In dem Fall ich) Glücklicherweise hatte mein Sohn ein Einsehen und war mir behilflich. (nicht ohne Forderungen: Ein McDonalds Besuch muss es schon sein *gg*) Ein etwas anderer ReiseberichtDas kommt dabei raus,
wenn 2 Mütter mit ihren 5 Kindern
und einem Hund in Urlaub fahren ...
Eigentlich braucht man für die Strecke von knapp 1200 Kilometern ca. 12 Stunden. Wir brauchten 23 !!! Bis Flensburg ist alles prima gelaufen, kein Stau, Elbtunnel auch problemlos passiert. In Flensburg wollten wir noch mal zum Einkaufen und uns richtig vollladen mit Lebensmittel, weil 5 Jungendliche die verputzen schon einiges! Kaum waren wir über die erste Ampel: Piep! Sofort den Motor ausschalten, Ölstand kontrollieren! Mist! Öl viel zu hoch! Ich dachte: Warten wir ein bisserl, bis der Motor abkühlt, vielleicht zu heiss geworden, Öl ausgeflockt… Oder so. Was weis ich, bin kein Mechaniker. Also selbes Spielchen noch mal: Kaum 2 Km gefahren: Piep! Also dann: ADAC angerufen. Samstag Nachmittag, bis da mal einer kommt! Über 1 Stunde gewartet. Fehlerspeicher ausgelesen: Nix, Ölstand auch normal. „ Fahren Sie weiter. Wenn es wieder vorkommt, Motor aus und noch mal anrufen“ Ja, schön! Sind also ins Einkaufszentrum gefahren, Auto bis unters Dach (einschliesslich Dachkoffer) mit Nudeln, Dosen, Salat, Obst, Kartoffeln… vollgepackt. In jeder Ritze war was reingepresst. 70 Kilometer hinter der Dänischen Grenze: (Achtung, jetzt kommts gleich *g*) Piep! Ölstand kontrollieren! Motor sofort ausschalten! SUPER! Wieder ADAC und diesmal auch VW Mobilitätsservice-Pannenhilfe angerufen. Teilweise über 10 Minuten in der Warteschleife und so nette Songs angehört ( irgendwas mit lazy Day- es passte ganz toll zu unserer Stimmung! Hahaha!). Auf die Handyrechnung sind wir schon gespannt. ADAC und VW wollten sich nicht untereinander unterhalten, also mussten wir immer mal den einen dann wieder den anderen anrufen. Wer was macht und wann und wie… Nach einer Weile hies es: Es kommt ein Abschleppwagen der uns zur nächsten Werkstatt schleppt. Eventuell sollten wir dort in ein Hotel oder Pension… 7 Leute und ein Labrador! Hm, ja, das könnte schwierig werden, meinte die nette Dame vom ADAC. Und Leihwagen…, mal sehen. Sie ruft uns zurück. Zwischenzeitlich mussten wir immer mal wieder unsere Position angeben, die leider keiner lokalisieren konnte, obwohl es wirklich auf einer ganz normalen Strasse war, kurz nach der Autobahnausfahrt! Nach etwa 2 Stunden stieg eine Frau aus ihrem Auto, sie war schon 2 mal an uns vorbeigefahren, wir parkten vor der Strasse zu ihrem Haus. Eine sehr nette Dänin, sie fragte uns ob wir Hilfe bräuchten, weil wir ja schon recht lange da am Strassenrand standen. Endlich konnten wir uns etwas ausheulen! Sie meinte, ihr Hof ist nicht weit uns sie bringt uns mal Kaffee. Zwischenzeitlich rief uns der Abschleppdienst an, der uns an den Fahrer des Abschleppwagens weiterleitete. Dieser wusste nach kurzer Beschreibung sofort wo wir waren und meinte in 15 Minuten wär er da. Da kam die nette Frau und brachte uns eine Kanne voll Kaffee, Kakao für die Kinder, eine Tüte Popcorn und einen großen Teller noch warmen Hefekuchen! Wirklich so lieb! Wir waren ganz gerührt. Sie meinte wir sollten den leeren Korb einfach vorne an der Kreuzung am Briefkasten abstellen! Es gibt sie noch, die hilfsbereiten netten Menschen! Kurz danach kam der Abschlepp LKW. Es war bereits dunkel. Der meinte er hätte den Auftrag uns zur nächsten Werkstatt zu schleppen und die macht ja erst wieder am Montag morgen auf. Und wo wir bis dahin hinsollten? Ja, mei, wieder Handy raus, wieder telefoniert: So geht das nicht, was sollen wir machen? Letztendlich kam raus: VW-Bus inklusive Hund rauf auf den LKW. Wir alle 7 ins Fahrerhäuschen gequetscht. Und das Beste: Der Fahrer bringt uns ca. 150 Kilometer weit bis zu unserem Ferienhaus, wir dürfen das Auto ausladen und dann bringt er den Wagen in die nächste Werkstatt, nach Esbjerg. (von dort sollte das Auto dann nach Deutschland zur Reperatur geschleppt werden und wir nach dem Urlaub entweder mit dem Zug oder dem Flugzeug wieder nach Hause. Über diesen Unsinn haben wir uns zu diesem Zeitpunkt noch keine Gedanken gemacht. Allein der Hund! Und die Unmengen von Gepäck: Das meiste in Plastiktüten im Dachkoffer! Wie hätten wir damit zum nächten Bahnhof oder Flughafen kommen sollen? Mit 4 Taxis?) Auf der Suche nach dem Abschlepphaken ist dem armen Mann einiges entgegen gefallen: Suppenwürfel, Nudelpakete, Gurken…sehr peinlich! Ja, das nächste Mal kommt alles in eine Reisetasche, hahaha! Es war also eine sehr aufregende und anstrengende Fahrt durch die Nacht im LKW! ( Ich sass halb in der Türe!) Nachts um 23 Uhr kamen wir am Ferienhaus an, der Schlüssel wurde zum Glück hinterlegt! Dort haben wir dann bei Regen und nicht ganz so tollem Licht, es war ja schon zappendustere Nacht, so schnell wie möglich den VW Bus ausgeräumt. So ist dort sicher noch keiner angekommen: Mit nem riesigen LKW und sehr schön blinkenden gelben Lichtern *g* Der arme Hund war ganz verstört!
Das war die Anreise! Danach folgten noch ein paar nette Tage, an denen Petra recht viel telefoniert hat und wir einige Kilometer unfreiwillig herumgelaufen sind, wir hatten ja kein Auto mehr! Dann sollten wir in Billund am Flughafen einen Leihwagen abholen. Die Bus fahrt ( 2 mal umsteigen) dorthin dauerte ca. 4 Stunden ( inkl. Wartezeit an den Bahnhöfen) . Mit dem Leihwagen sind wir dann nach Esbjerg um dort die noch wichtigen Sachen aus dem VW zu holen, die wir in der Anreise-Nacht vergessen hatten. Und da sagte der vierte Ansprech-Partner : Ihr Auto ist fertig! Uns blieb die Spucke weg! Gerade den Leihwagen für eine Woche abgeholt, und dann das! Kurze Nachfrage und dann freufreu! Juhu! Wir haben den Bus wieder! Is it sure? No problems anymore? We can drive? Yes, sure! ( hahaha, war nicht so ganz richtig!) Also, mit den beiden Autos zum nächsten Flughafen, dort den Leihwagen nach nur 3 Stunden wieder abgegeben. Und ab nach Hause ins Ferienhaus! Denkste! Kaum waren wir mitten in der Pampa: Piep! Bitte Kühlmittel kontrollieren! Erst Entsetzen und dann haben wir wie die Irren gelacht! Das gibt’s ja gar nicht! Nenene! Wieder rumtelefoniert: Also, Wasser nachfüllen, versuchen bis zur nächsten Tankstelle zu kommen, Kühlmittel dazu und dann nach Hause. Nach ein paar Tagen wieder zur Werkstatt! Ja, den Weg kannten wir ja nun schon! Hahaha! Zwischenzeitlich kam erst der Lebensgefährte von Petra, der zufällig in Bremen war, brachte uns das richtige Kühlmittel (es musste rosa sein, wie nett! *g*). Dann mein Mann, der uns zur Werkstatt brachte usw. (Man kann halt die Frauen doch nicht allein in Urlaub lassen, hahaha!)
Nun bin ich also nach einigem Hin und Her wieder wohlbehalten hier in Bayern angekommen! Fotos von den Tagen, an denen wir nicht wegen dem Auto herumtelefoniert haben, sind im Album, wie immer *g*
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